Bráulio Carrijo / Flávia Fernandes / Leonardo Cunha
Die Arbeit „Verkehrsprogrammierung: Robotik und Mathematik in der Ampelsteuerung' schlägt einen interdisziplinären Ansatz vor, der Naturwissenschaften, Technik, Ingenieurwesen und Mathematik (STEM) miteinander verbindet, um reale Herausforderungen der städtischen Mobilität zu bewältigen. Das übergeordnete Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung und Implementierung eines Ampelsteuerungssystems unter Verwendung der Arduino-Plattform, wobei mathematische Logik und computergestütztes Denken zur Optimierung des Verkehrsmanagements angewendet werden. Zu diesem Zweck wendet die Forschung das projektbasierte Lernen (PBL) als Methodik an, wodurch die Schüler durch den Bau und die Programmierung physischer Prototypen den Übergang vom abstrakten Wissen zur konkreten Praxis vollziehen können. Die Zielgruppe der Unterrichtseinheit sind Schüler der 1. Klasse der Oberstufe, und die Aktivitäten wurden mit einem Gesamtumfang von 11 Unterrichtsstunden strukturiert, die auf sieben Unterrichtseinheiten verteilt sind. Die Mathematik spielt in diesem Modell eine aktive Rolle, wobei Konzepte wie Zeit, logische Abfolge, Proportionen und lineare Funktionen zur Berechnung der Zeitverteilung an Ampeln herangezogen werden. Als wichtigste erwartete Ergebnisse wird angestrebt, dass die Schüler experimentelle Daten analysieren und aussagekräftige grafische Darstellungen erstellen.